Charakterisierung zu Lena Brücker

Lena Brücker spielt in der Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ die Hauptfigur. Wo sie in zwei verschiedenen Altersklassen auftritt. Die Novelle spielt in der Kriegszeit von Hamburg und handelt von einer Liebesgeschichte zwischen Lena Brücker und Bremer, wo gleich auf die Currywurst entdeckt wird.Die junge Lena im Alter von Mitte vierzig, ca. 43 Jahre alt (S.34 Z.2f.) wohnt in Hamburg (S.16 Z.21), dort bleibt sie auch für immer wohnen aber im Alter wechselt sie in ein betreutes Wohnen. Sie hat weichblonde Haare (S.19 Z.29) und blaue Augen (S.14 Z.4f), sie trägt ihre Haare meistens hochgesteckt (S.26 Z.11). Wenn man in ihre Augen schaut wirken sie wie durchsichtig (S.34 Z.23). Sie trägt meistens Kostüme, diese bestehen aus einem Rock und einer Bluse (S.18 Z.24) außerdem hat sie sich früher immer Strümpfe gemalt (S.18 Z.29). Lena Brücker war verheiratet und hatte zwei Kinder. Ihr Mann hieß Gary, er war sehr beliebt bei den Frauen, dies wusste sie und er mochte auch viele Frauen, als er in den Krieg zog, meldete er sich nie und sie hat ihn auch sechs Jahre lang nicht gesehen, aber vermisste ihn auch nicht (S.25 Z.28ff., S.31 Z.23-29). Sie hat einen Sohn, der 16 Jahre ist und eine Tochter im Alter von 20 Jahren (S.32 Z.8-12). Sie arbeitet in einer Kantine (S. 53 Z.25f.). Eigentlich hatte sie mit dem rauchen aufgehört aber durch Bremer, den sie im Krieg kennenlernte, hatte sie es wieder angefangen (S.58 Z.19f.). Herrmann Bremer lernte sie bei „Knopfs Lichtspielhalle“ kennen (S.19 Z.15). Lena Brücker ist eine sympathische und freundliche Frau, dieses merkt man dadurch, dass sie Bremer aufnimmt weil sie ihm helfen wollte und damit er nicht andere Menschen umbringen musste. Außerdem geht sie immer gut mit ihren Kunden um und bedient sie freundlich und begrüßt sie immer wieder und merkt sich auch Lieblingskunden (S.102, 7). Aber der Krieg hat sie geprägt, im negativen und positiven Sinne. Durch den Krieg ist sie eine selbstbewusste und starke Persönlichkeit geworden, sie hat viel miterlebt, dass sie stärker macht. Eins davon ist der Krieg, der die Stadt in Angst und Schrecken versetzte und den Alltag zu einem Horror für manche Familien machte. Außerdem kommt dazu, dass sie keine richtige Beziehung mit ihrem Mann geführt hat, es herrschte keine Liebe zwischen den beiden. Dies merkt man dadurch, dass sie ihren Mann nach noch nicht mal sechs Jahren vermisst und er sie nach Strich und Faden betrügt (S.31). Und diese negativen Erfahrungen belehren einen und machen einen noch stärker. Sie ist aber in manchen Situationen eine sehr verschlossene Art. Sie sagt nicht viel zu ihrer Einstellung und gibt diese auch nicht offen zu außer in manchen Situationen, z.B. erfahren wir, dass sie nicht viel vom Krieg wissen möchte, aber nicht weil sie es nicht interessiert sondern weil sie den Krieg und die Einstellung dazu nicht unterstützt. Sie findet es falsch was die Deutschen tun aber behält es für sich (S.29 Z.1ff., S.120).Aber sie hat auch eine andere Seite, sie wird von Verlustängsten geprägt. Sie schiebt vieles vor sich her, anstatt es gleich zu erzählen, sie macht sich immer wieder neue Ziele, statt die alten zuerst zu erfüllen. Ein Beispiel ist Bremer. Der Krieg war vorbei aber sie erzählte ihm es nicht und „behaltet“ ihn noch in ihrer Wohnung, die Angst, dass er für immer geht wenn sie ihm erzählt, dass der Krieg vorbei sei ist viel zu groß, dazu hat sie ihn zu gern und würde ihn viel zu sehr vermissen. Für ihn empfand sie richtige Gefühle und spürte wieder, was das Leben ist und wie es gelebt werden kann (S.113, S.89). Im Alter verändert sich die Lena und genießt die Umgebung von Mitmenschen und öffnet sich gerne anderen Menschen (S.15) Sie war oft und lang genug allein, dann hat sie es auch verdient. Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Charakterisierung einen Eindruck von Lena verschaffen. Bis nächste Woche und mit lieben GrüssenEure K. :*

25.11.15 17:29

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(30.11.15 16:18)
Liebe Klasrissa,

du hast dir viel Mühe gegeben und auch Textbelege herausgesucht. Diese gibt man als indirektes Zitat aber mit (vgl. S. x) an. Ansonsten achte bitte darauf, dass eine Charakterisierung im Präsens verfasst, und der Inhalt stärker mit den Charakterzügen verknüpft wird.

Liebe Grüße
L. Blanke

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