Lena in ihren Jahren

Wir alle durchleben eine Lebensphase, in der wir mal jung und mal alt sind. Wir erleben Höhen und Tiefen. Kennen den Stress und das Glück. Genauso, wie Lena Brücker. In der Novelle erzählt sie einem jungen Mann ihre Lebensgeschichte. Als junge Frau hat sie den Krieg miterlebt und nun berichtet sie darüber. Lena kann man sich in vielen Lebenssituationen vorstellen. Ob jung, alt oder in einer schwierigen Phase als sie Mitte 40 war. Nun wie kann man sie sich heute vorstellen? Sie lebt in einem betreutem Wohnen und strickt gerne. Wie man sich eine alte Dame halt vorstellt. Wie sie in ihrem Schaukelstuhl mit ihren warmen Filzhausschuhen sitzt und einen alten Strickpullover trägt. Außerdem trägt sie wahrscheinlich eine weite Hose. Ihre Fingergelenke sind nicht mehr dolle angeschwollen, nur dafür sieht sie nicht mehr so gut und ertastet alles bzw. sie erkennt es sehr schlecht. Ihre Augen sind milchig und sie hat eine kleine zierliche Nase. Ihr graues, dünnes Haar fällt ihr über die Schultern und fällt ihr ins Gesicht. Die Haare hat sie entweder zu einem Zopf oder einem Dutt zusammengebunden und wenn sie sich in ihrem alter mal wieder sehr hübsch machen möchte, trägt sie diese offen und hat einen schönen Duft an ihren Haaren. Sie freut sich dann so sehr, sich mal wieder hübsch gemacht zu haben, wie früher als sie jung war und mit Freunden ins Kino gegangen ist. Sie bekommt ein lächeln und ein leichtes Strahlen in den Augen. Trotzdem ist sie eine recht zierliche und zerbrechliche Person. Früher war sie schon dünn aber im Alter kam auch nun das zerbrechliche dazu. Die alte Dame Lena, ist eine freundliche und liebevolle Person. Sie weiß, wie das Leben sein kann und wie es ist etwas zu verlieren. In ihrem Leben hat sie viel miterlebt. Alleine der Krieg hinterlässt bei jedem Menschen seine Spuren, dann noch die negative Erfahrung mit ihrem Mann in der Ehe. Er war ein beliebter Mann, der immer mal Frauen hatte. Dies wusste sie. Deswegen war kein Vertrauen zu ihm da, insgesamt war keine Liebe in der Beziehung vorhanden. Als er in den Krieg aufbrechen musste, bestand auch keine Nachfrage an ihn. Das Einzige was alle beide verbindet waren die Kinder, sie hatte vermutlich einen Sohn und eine Tochter, auf diese sie als Mutter stolz ist, aber ihre Rolle als Mutter kann sie nicht gut einnehmen. Als die Kinder in den Krieg mussten, kam sie nicht auf die Idee Kontakt aufzunehmen oder ähnliches. Was wir heutzutage nicht kennen, heutzutage hängen Mütter an einen und wollen wissen; Wie? Wann? Und Wo? Das Glück in ihrem Leben entdeckte sie erst wieder als sie Bremer kennen lernte. Er zeigte ihr wie es ist geliebt zu werden und glücklich zu sein, sie wusste nun das, dass Leben auch seine schönen Seiten hat. Aber trotzdem hatte sie Verlustängste. Im Krieg hat man viel verloren, nicht nur Menschen, sondern auch Liebe, Hoffnung, Glück. Sie wurden ersetzt durch Angst. Deswegen hatte sie auch Angst, wenn sie Bremer erzählen würde, dass der Krieg nun vorbei sein, dass er sie verlässt und sie wieder allein ist. Ich finde, die alte Dame Lena sehr sympathisch, sie redet gerne und ist auch offen zu anderen. Außerdem wäre sie bestimmt auch hilfsbereit zu anderen Menschen. Insgesamt findet man die ältere Generation oft sympathisch weil sie auf eine Art und Weise süß sind. Informationen um einen kleinen Eindruck von Lena Brücker aus „Die Entdeckung der Currywurst“ zu bekommen und meine Meinung zu ihr. Eure Klarischa :D :*

20.11.15 16:21

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen